. Die Gartenwelt. Il giardinaggio. XVIII, 10 Die Gartenwelt. 131. Silene SWertiifoHa. Originalaufnahme für die "Gartenwelt". Sie stammt aus dem Orient und Kieinasien, ist eine 30-40 cm hohe Staude und einer der großblumig-sten und dankbarsten Ver- treter in dieser Gattung. Zur vollen Entwicklung braucht sie volle Sonne und durchlässigen, wenn möglich mit etwas Kalk durchsetzten Boden. Die großen Blumen stehen bis zu dreien beisammen auf kräftigen Stengeln und sind auch biologisch interessante; schließen sie sich abends und bei trübem oder Regenwetter. Die Röhre und die Außenseite der Kronenblätt
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. Die Gartenwelt. Gardening. XVIII, 10 Die Gartenwelt. 131. Silene SWertiifoHa. Originalaufnahme für die „Gartenwelt". Sie stammt aus dem Orient und Kieinasien, ist eine 30—40 cm hohe Staude und einer der großblumig-sten und dankbarsten Ver- treter in dieser Gattung. Zur vollen Entwicklung braucht sie volle Sonne und durchlässigen, wenn möglich mit etwas Kalk durchsetzten Boden. Die großen Blumen stehen bis zu dreien beisammen auf kräftigen Stengeln und sind auch biologisch interessant; sie schließen sich abends und bei trübem oder Regenwetter. Die Röhre und die Außenseite der Kronenblätter sind bräunlich gefärbt, die Innen- seite letzterer reinweiß. Die Blüte- dauer der Einzelblume ist sehr lang. Das Blattwerk ist fest und blaugrün bereift. Dieser Art ähnlich ist chlorifolia, ebenfalls aus Kleinasien stammend, mit ähnlichem Wuchs, ähnlicher Blütengestaltung, Größe und Farbe. Beide Leimkräuter sind noch wenig verbreitet und verdienten, namentlich siuertiifolia, die Auf- merksamkeit unserer Staudenzüchter. B. Vogtländer. einen entzückenden Anblick gewährend. Die Kultur der Pflanze ist am zweck- mäßigsten zweijährig. Leichter Winter- schutz ist zu empfehlen. Ich habe ge- funden, daß Anchusa ifalica neben und auf Felspartien, an Abhängen und in Staudengärten am schönsten wirkte. Zu wünschen wäre, daß diese schöne Staude eine größere Verbreitung fände. Berkowski, Bonn. Helianthus salicifolius erreicht eine stattliche Höhe, aber seine Blüten sind nur verhältnismäßig unscheinbar. Wertvoll ist diese Art durch ihren eigenartigen Bau und die weidenblattähnliche Belaubung. Die kleinen Blüten erscheinen im Sep- tember und sind von gelber Farbe. Der Busch ist bis dahin etwa 2 m hoch und höher geworden und nimmt sich nun prächtig im Blütenschmucke aus. Da diese Art nicht so wie andere wuchert, kann sie zur Vorpflanzung vor Gehölz- gruppen und auch als Einzelpflanze ver- wendet werden. Die Vermehrung erfolgt meist durch